Schule und Elternhaus

Für Ihr Kind sind Schule und Elternhaus keine getrennten Welten, deshalb sollte im Interesse der Kinder die Zusammenarbeit zwischen Elternhaus und Schule eine Selbstverständlichkeit sein!


Die Schule ist ein Ort der Begegnung, des Erfahrungs- und Informationsaustausches für Eltern und Lehrerinnen.

Zusammenarbeit auf freiwilliger Basis funktioniert oft besonders gut: Elternaussprachen,
Elternabende ... bieten die Möglichkeit, einander kennen zu lernen, Vorurteile abzubauen, Informationen auszutauschen usw.

Jedes Spannungsverhältnis zwischen Elternhaus und Schule geht auf Kosten der Kinder.
Informieren Sie die Lehrerin über die Lebensbedingungen des Kindes, wichtige Ereignisse im familiären Leben. So kann die Lehrerin das Verhalten oder einen plötzlichen Leistungsabfall besser verstehen.

Sofern es die Möglichkeit zur Mitarbeit in der Schule gibt, sollten Sie diese Gelegenheit nützen!
So können Eltern als "Fachleute" in den Unterricht einbezogen werden, um z.B. von ihrem Beruf zu erzählen, bei der Planung und Durchführung von Schulveranstaltungen mitwirken, sich anschulischen Projekten beteiligen, konkrete Mitarbeit im Unterricht leisten.

Welche gesetzlichen Möglichkeiten der Mitbestimmung existieren in der Volksschule?

Klassen- und Schulforen haben entscheidende und beratende Funktionen (Hausordnung, Unterrichtsmittel, Fragen des Unterrichts und der Erziehung, Termine von Elternsprechtagen, bauliche Maßnahmen).

Elternvereine sind Interessenvertretungen der Eltern aller Schüler. Zu Vorschlägen, Wünschen und Beschwerden, die an die Schulleitung herangetragen werden, muss Stellung genommen werden.

Der Elternverein ist zur Entsendung eines oder einer Vorsitzenden für die Wahl des Klassenelternvertreters berechtigt sowie zur Erstattung von Wahlvorschlägen für diese Wahl.
Damit kommt dem Elternverein eine wichtige Funktion bei der Bildung von Klassen- und Schulforen zu.